Lebkuchen, feinwürzige Köstlichkeit mit Tradition 13


Die Zutaten für den Grundteig, sowie die Herstellung:

250 g Weizenmehl Type 1050

250 g Roggenmehl Type 997

15 g Kakao

15 g Lebkuchengewürz

500 g Honig

10 g Pottasche   15 ml Wasser

15 g Backpulver

Ergibt 1050 g Grundteig. Dieser wird verwendet für: 250g Biberle, 250 g Obladen, 550 g für 4 ganze Bäumchen. Höhe des Ausstechers ca. 15 cm

 

 

Sankt Gallener Biberle:

Obladenlebkuchen:

 

1. Zutaten:

250 g Grundteig

250 g Rohmarzipan

75 g Mandeln gehackt

30 g Citronat 30 g Orangeat

(Citronat und Orangeat auf die Größe der gehackten Mandeln kleinhacken)

 


Lebkuchenbäumchen:

 

Bei diesem Ensemble von Lebkuchenvarianten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 

 

 

 

 

 

Tipps und Tricks:

Alle Lebkuchen sollten in gut verschließbaren Gefäßen gelagert werden. Ein Apfelschnitz, der alle 2-3 Tage ausgewechselt wird, hält die Gebäcke schön weich.

Mandeln schälen: Mandeln ca. 3-4 Minuten aufkochen, mit kaltem Wasser abschrecken und die Schale löst sich leicht vom Kern.

Der Grundteig kann für jedes figürliche Gebäck verwendet werden. Kinder freuen sich, wenn du ein Hexenhäuschen mit ihnen baust.

Die Obladenlebkuchen ohne Mandeln backen, nach Erkalten mit flüssiger Schokolade bestreichen und erst jetzt die Mandeln aufsetzen.

Die Bäumchen vor dem Zusammenschieben von Kindern mit bunten Smarties schmücken lassen. Diese mit Schokolade oder Eiweißglasur ankleben.

Wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk für mich und mein Team, von dir einen Kommentar zu erhalten.

Grundteig kann unbegrenzt gelagert werden, wenn du den letzten Arbeitsgang, das Unterkneten von Backpulver, wegläßt. Das bedeudet, du kannst eine größere Menge Grundteig herstellen und bei Bedarf Backpulver unterarbeiten und zu Lebkuchen weiterverarbeiten. Ist der Grundteig zu fest geworden, wird er wieder geschmeidig durch leichtes Erwärmen. ( Microwelle, 50° im Backofen )

Lebkuchen ist das ideale Weihnachtsgebäck bei Lactose – Intoleranz. Natürlich darfst du die Teiglinge nicht mit Milch abstreichen, Diese einfach ersetzen durch Wasser.

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

13 Gedanken zu “Lebkuchen, feinwürzige Köstlichkeit mit Tradition

  • Karl Peböck

    Lieber Peter,
    über Jörg bin ich auf deinen Backblog gestoßen. Vielen Dank für die ausführlichen Beschreibungen mit den wunderbaren Fotos und die genialen Tipps vom Profi ?.
    Freue mich schon sehr, die Biberle zu probieren. Die schauen sehr verführerisch aus.
    Werde dem Blog ganz sicher treu bleiben und ihn weiterempfehlen.
    Liebe Grüße aus Vorarlberg
    Karl

    • Peter Lohrer Autor des Beitrags

      Hallo Karl, freut mich, wenn der Blog so weite Kreise zieht. Ich bin sicher, dass dir die Biberle gut gelingen werden und sehr gespannt auf die Erfolgsmeldung. Viel Freude beim Backen, bei Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.
      Liebe Grüße Peter

  • Kastner Marita

    Hallo Onkel Peter
    im Büro sind wir gerade dabei die Weihnachtsausgabe vom Neuenbürger Stadtboten zu gestalten.
    Hierzu möchten wir gerne eines deiner Rezepte in unsere Sonderausgabe bringen.
    Gerne leiten wir die Leser auf deine geniale Seite weiter.
    Wäre das für dich OK?
    Liebe Grüße
    deine Nichte Marita

    • Peter Lohrer Autor des Beitrags

      Hallo Marita, freue mich sehr, dass ihr eines meiner Rezepte im ” Neuenbürger Stadtboten ” veröffentlichen wollt. Zeigt es doch einmal mehr, dass die Art der Rezeptdarstellung gut ankommt.

      Ganz liebe Grüße Peter

  • Josef Lampl

    Hallo Peter, habe mit Deinem Lebkuchen-Grundteig alle Variationen ausprobiert – es hat alles – dank der guten Anleitung – bestens geklappt und das Gebäck schmeckt prima!
    Peter, ich würde mich über weitere Rezepte freuen.
    Lieben Gruß Ingelies
    Peter, ich kann das obige nur bestätigen, die Lebkuchen schmecken ausgezeichnet – bin nämlich z. Z.” Profitester”
    Gruß Sepp

    • Peter Lohrer Autor des Beitrags

      Hallo ihr zwei, danke für euren Kommentar. Freut mich, dass die Lebkuchenvariationen so gut geklappt haben. Befürchte nur, dass bis Weihnachten nicht mehr viel übrig bleibt. Aber dann gibt es ja noch weitere Möglichkeiten der Backkunst zu frönen.
      Liebe Grüße Peter

  • Ingrid Reiss

    Hallo lieber Bäckermeister,
    wie immer ein tolles Rezept und dank der Schritt für Schritt-Erklärung einfach nachzubacken!
    Der Tipp mit den Holzleisten ist sehr hilfreich.
    Vielen Dank ?
    Ingrid

    • Peter Lohrer Autor des Beitrags

      Hallo Ingrid, vielen Dank für deinen Kommentar. Für mich ist es wichtig, Rückmeldungen zu bekommen um zu sehen, wie die Rezeptbeschreibungen ankommen. Daher, nochmals danke. Ich denke, dass diese positiven Kommentare anderen Lesern des Blogs Mut machen, was Neues auszuprobieren. 25.000 Klicks in kurzer Zeit ermutigen mich, weiterzumachen.
      Liebe Grüße Peter

  • Heike Sickinger

    Hallo lieber Peter,

    wie kann ich den Honig ersetzen bei Fruktoseintoleranz? 1:1 mit Reissirup oder Ahornsirup?

    Beste Grüße von der Ex-Kollegin Heike Sickinger

    • Peter Lohrer Autor des Beitrags

      Hallo Heike, ehrlichwerweise muß ich dir sagen, hier habe ich keine Erfahrung. Am Sinnvollsten wird es sein, wenn du mal eine kleine Menge mit Ahornsirup ausprobierst. Das Ergebnis würde mich selbst interessieren.
      Liebe Grüße Peter

      • Heike

        Lieber Peter,

        die Lebkuchen habe ich nun gemacht. Sie sind sehr hart, aber ich musste auch das Rezept anpassen. Das heißt, ich habe zunächst die Grundmenge ausgerechnet, die ich für die Lebkuchen allein gebraucht habe. Dann musste ich sie glutenfrei herstellen (halb/halb Brotmehlmix und Mix für Kuchen und Kekse von Schär). Zusätzlich musste ich sie fruktosefrei machen, sodass ich statt des Honigs Reissirup genommen habe. Sie sehen genau so aus wie deine und schmecken hervorragend. Und ich tunke ohnehin alles ein, drum macht es auch nichts, dass sie etwas hart sind. 😉 Sehr lecker auf jeden Fall. Danke Dir und alles alles Gute für das neue Jahr.

        Beste Grüße von der Heike

        • Peter Lohrer Autor des Beitrags

          Liebe Heike, freut mich, dass du dich an die Lebkuchen herangewagt hast. Wenn Lebkuchen hart geworden sind, gibt es einen kleinen Trick. Gebe sie in ein verschließbares Gefäß ( Tupper o.Ä. ) und lege 3-4 Apfelschnitze dazu. Du wirst sehen, in 2-3 Tagen sind sie weich geworden. Weiterhin viel Freude beim backen. Ich werde mich bei Gelegnhei mit glutenfreien Backwaren befassen und dir dann hoffentlich taugliche Rezepte zukommen lassen.
          Liebe Grüße Peter

      • Heike Sickinger

        Lieber Peter,

        irgendwie klappt das mit der Antwort nicht so richtig. Ich hab sie glutenfrei und fruktosearm nachgebacken, die Lebkuchen. Sehr sehr lecker. Ich habe beim Mehl halb und halb gemacht, wie immer (halb Brotmischung, halb Kuchen und Kekse von Schär). Statt Honig habe ich Reissirup genommen. Sie sind etwas hart. Aber geschmacklich und optisch tiptop.

        Vielen lieben Dank und alles Gute für das neue Jahr.

        Heike